Beste 4-TB-SSD 2026: Welche Platte den Preis wert ist
Fünf M.2-Platten mit 4 TB. Wo der Aufpreis dieselbe Technik teurer macht und wo die SATA-Platte noch darüber liegt.

Symbolbild, KI-generiert zur Illustration.
Vier Terabyte sind die Größe, bei der eine SSD aufhört, ein mitgedachtes Bauteil zu sein, und anfängt, im Warenkorb aufzufallen. Ein Terabyte sind 1.000 Gigabyte. Vier davon reichen für eine große Spielesammlung plus System, ohne dass du jedes Jahr ausmistest. Ob du diese Menge überhaupt brauchst, steht in wie viel Speicherplatz. Dieser Text fängt danach an: die 4 TB stehen fest, und es geht nur noch darum, welche Platte den Preis wert ist. Die Lexar NM790 liegt bei 476,02 Euro und nennt TLC im Namen. TLC ist der Speichertyp mit drei Bit pro Zelle. QLC hätte vier Bit und steht bei dieser Platte nicht im Namen, also tue ich nicht so, als wäre es dasselbe. Serverplatten mit U.2-Anschluss lasse ich weg. Die passen nicht in den flachen M.2-Steckplatz eines normalen Mainboards.
Wann 4 TB die richtige Menge sind
Zwei Terabyte reichen, wenn du ein paar aktuelle Spiele und das System auf einer Platte hast und den Rest löschst, sobald er im Weg ist. Vier Terabyte sind die ruhigere Wahl, wenn mehrere große Spiele gleichzeitig installiert bleiben sollen, dazu Aufnahmen, Fotos oder eine Spielesammlung, die du nicht jedes Wochenende sortierst. Die Bildrate ändert sich durch die doppelte Menge nicht. Was sich ändert, ist wie oft du etwas löschen musst, bevor ein neues Spiel Platz hat. Wenn du bei zwei Terabyte bleiben willst, ist das eine eigene Liste. Die steht in beste 2-TB-SSD.
Dieselbe Reihe, doppelte Menge, Preis pro Terabyte
Die Frage bei 4 TB ist nicht nur, welche Platte günstig ist. Sie ist, ob die große Version pro Terabyte ehrlicher ist als die kleine derselben Reihe. Die NM790 mit 4 TB kostet 476,02 Euro, das sind 119,00 Euro pro Terabyte. Die NM790 mit 2 TB kostet 319,99 Euro, das sind 160,00 Euro pro Terabyte. Die 990 PRO mit 4 TB kostet 629 Euro, das sind 157,25 Euro pro Terabyte. Die 990 PRO mit 2 TB kostet 350 Euro, das sind 175 Euro pro Terabyte. In beiden Reihen ist die große Platte pro Terabyte günstiger. Du kaufst die Ersparnis nur, wenn du die Menge auch füllst.
| Reihe | 2 TB | 4 TB | Euro pro TB, 2 TB | Euro pro TB, 4 TB |
|---|---|---|---|---|
| Lexar NM790 | 319,99 Euro | 476,02 Euro | 160,00 Euro | 119,00 Euro |
| Samsung 990 PRO | 350 Euro | 629 Euro | 175 Euro | 157,25 Euro |
Innerhalb der 4 TB bleibt ein zweiter Abstand. Die NM790 kostet 476,02 Euro, die 990 PRO 629 Euro. Beide nennen TLC und PCIe 4.0. PCIe 4.0 ist die vierte Generation des schnellen Steckplatzes auf dem Board. Die gelesene Kopierzahl liegt bei der NM790 bei 7.400 MB/s und bei der 990 PRO bei 7.450 MB/s. MB/s heißt Megabyte pro Sekunde und beschreibt das Kopieren großer Dateien, nicht die Bildrate in einem Spiel. Für den Aufpreis der 990 PRO kaufst du den bekannteren Namen, nicht eine andere Spielwelt.
Fünf M.2-Platten mit 4 TB
M.2 ist die flache Steckkarte, die direkt auf dem Mainboard sitzt, nicht die dicke 2,5-Zoll-Platte an einem Kabel. Oben steht die Platte, die ich nehmen würde, wenn 4 TB feststehen und kein Sonderwunsch dazukommt. Die Preise auf den Karten sind die aktuellen Amazon-Preise.
Lexar NM790: TLC, PCIe 4.0, der kleinste Preis
Die NM790 mit 4 TB kostet 476,02 Euro. Im Namen stehen 4 TB, M.2, PCIe 4.0 und TLC. Lesen und Schreiben sind in den Daten eindeutig: 7.400 MB/s lesen und 6.500 MB/s schreiben. Das ist die Platte für einen Rechner, der Spiele und System auf einer Karte haben soll und bei dem der Name auf der Packung nicht Samsung sein muss. Sie ist nicht die Platte, wenn du ausdrücklich die neuere Anschlussgeneration willst. Die heißt PCIe 5.0 und steht hier nicht im Namen.
Samsung 990 PRO: dieselbe Klasse, mehr Geld
Die 990 PRO mit 4 TB kostet 629 Euro, also 152,98 Euro mehr als die NM790. Auch hier stehen TLC und PCIe 4.0 im Namen. Die Kopierzahlen liegen bei 7.450 MB/s lesen und 6.900 MB/s schreiben. Der Abstand zur NM790 ist klein gegen den Preisabstand. Kauf die 990 PRO, wenn du die Reihe schon kennst und den Aufpreis für den Namen in Ordnung findest. Kauf sie nicht, weil 4 TB von Samsung eine andere Technik wären als 4 TB TLC mit PCIe 4.0 von Lexar.
Lexar NQ790: mehr Geld, weniger im Namen
Die NQ790 kostet 569,99 Euro und damit 93,97 Euro mehr als die NM790. Im Namen stehen 4 TB und M.2. TLC steht dort nicht, QLC auch nicht. Ich rate den Speichertyp deshalb nicht dazu. Die beiden Geschwindigkeitsfelder in den Daten widersprechen sich, deshalb nenne ich hier keine MB/s-Zahl. Eine teurere Lexar ohne den Speichertyp im Namen ist kein Grund, an der NM790 vorbeizugehen.
Biwin: PCIe 5 im Namen, der Speichertyp fehlt
Die Biwin BX570 liegt bei 529,99 Euro, also zwischen NM790 und NQ790. Im Namen steht PCIe 5.0, die neuere Anschlussgeneration. Die gelesene Kopierzahl ist in beiden Feldern gleich und liegt bei 14.000 MB/s. Die Schreibzahl lasse ich weg, weil die Daten sie nicht eindeutig führen. TLC oder QLC steht im Namen nicht. Eine hohe Kopierzahl ohne genannten Speichertyp ist kein Kaufgrund, solange die NM790 günstiger ist und TLC ausspricht. Ob PCIe 5 beim Spielen überhaupt ankommt, steht in PCIe 4 oder PCIe 5.
Corsair MP700 PRO: Gen5, und TLC steht dabei
Die MP700 PRO kostet 974,99 Euro. Im Namen stehen 4 TB, PCIe 5.0 und TLC. Lesen und Schreiben sind eindeutig: 12.400 MB/s und 11.800 MB/s. Gegen die NM790 sind das 498,97 Euro mehr für die neuere Anschlussgeneration bei genanntem TLC. Das ist der nachvollziehbare Schritt, wenn du PCIe 5.0 auf dem Board hast und die Zahl im Namen stehen soll. Für einen Spielerechner, dessen Board nur PCIe 4.0 für die SSD anbietet, bleibt die NM790 die ehrlichere Ausgabe. Welche Gen5-Platten es über andere Größen gibt, steht in beste PCIe-5-SSD.
Samsung 870 EVO: SATA, und trotzdem teurer
Die 870 EVO mit 4 TB kostet 1.132,75 Euro. Sie ist eine 2,5-Zoll-Platte mit SATA, dem älteren Anschluss über ein Kabel, nicht die flache M.2-Karte. Im Namen steht TLC. Die Kopierzahlen sind 560 MB/s lesen und 530 MB/s schreiben. Das ist weniger Tempo als jede M.2 in dieser Liste, und der Preis liegt 157,76 Euro über der MP700 PRO. SATA ist sinnvoll, wenn das Board keinen freien M.2-Steckplatz mehr hat. Es ist kein Schnäppchen, nur weil der Anschluss älter klingt. Den Unterschied der beiden Anschlüsse erklärt NVMe oder SATA.
Drei Dinge vor dem Klick
Erstens, ob auf dem Board noch ein freier M.2-Steckplatz frei ist. Eine 4-TB-Platte nützt nichts, wenn der Platz schon von der Systemplatte belegt ist und du nicht tauschen willst. Zweitens, ob der Name TLC sagt, wenn dir der Speichertyp wichtig ist. Bei NM790, 990 PRO und MP700 PRO steht er da. Bei NQ790 und Biwin nicht. Drittens, ob du die Menge wirklich füllst. Der günstigere Preis pro Terabyte gilt nur, wenn die zweite Hälfte nicht leer bleibt. Welche Ordner du sicherst und welche Spiele du neu laden kannst, steht in Datensicherung.
Eine 4-TB-Platte oder zwei mit 2 TB
Zwei Lexar NM790 mit je 2 TB kosten zusammen 639,98 Euro. Eine NM790 mit 4 TB kostet 476,02 Euro. Der Abstand liegt bei 163,96 Euro, und die zwei kleinen Platten belegen zwei Steckplätze. Zwei Samsung 990 PRO mit je 2 TB kosten 700 Euro, eine mit 4 TB kostet 629 Euro. Zwei Platten sind sinnvoll, wenn du System und Spiele getrennt halten willst und das Board zwei freie M.2-Steckplätze hat. Sie sind nicht sinnvoll, nur um auf dieselbe Menge zu kommen. Dafür ist die einzelne 4-TB-Platte in beiden Reihen das kleinere Geld.
Der Preis pro Terabyte ist nur die halbe Rechnung. Die andere Hälfte ist, was du auf der Platte wirklich liegen lässt. Ein aktuelles Spiel kann 100 Gigabyte und mehr belegen. Vier solcher Spiele sind noch lange keine 4 TB. Dazu kommen das System, Aufnahmen und die Spiele, die du nicht löschst, weil du sie nächste Woche wieder starten willst. Wer nur zwei Spiele im Wechsel spielt, füllt 4 TB nicht. Der zahlt dann für leeren Platz, und die Ersparnis pro Terabyte bleibt eine Zahl auf dem Papier. Wer eine Bibliothek behält, merkt den Unterschied jede Woche, weil das Löschen wegfällt. Ein zweiter Rechner im Haus ändert daran wenig: die große Platte in dem PC, an dem du spielst, ist übersichtlicher als ein Netzlaufwerk, das die Leitung beim Laden mitbenutzt. Deshalb steht die NM790 oben, nicht die Platte mit der höchsten Kopierzahl. Die Kopierzahl entscheidet den Kauf erst, wenn der Platz schon stimmt und das Board den Anschluss auch hergibt.
Was die große Platte nicht schneller macht
Eine SSD mit 4 TB lädt ein Spiel nicht doppelt so schnell wie dieselbe Reihe mit 2 TB. Die Menge ist Platz, nicht Tempo. Auch der Sprung von PCIe 4.0 auf PCIe 5.0 ändert die Bildrate in den meisten Spielen kaum. Er ändert, wie schnell eine sehr große Datei kopiert wird. Wenn du zwischen NM790 und 990 PRO schwankst, entscheide über den Preis und den Namen, nicht über ein paar hundert MB/s auf dem Datenblatt. Wenn du zwischen NM790 und MP700 PRO schwankst, entscheide, ob dein Board den neueren Anschluss für die SSD überhaupt anbietet. Sonst zahlst du die höhere Kopierzahl, ohne sie zu nutzen.
Steckplatz, Schraube, Kühlblech
Die M.2-Karte kommt flach in den Steckplatz und wird mit einer kleinen Schraube oder einer werkzeuglosen Klemme gehalten. Viele Boards haben ein Blech über diesem Platz. Das Blech ist die Kühlung, die das Board mitbringt. Keiner der Namen in dieser Liste nennt einen eigenen Kühlkörper. Ich empfehle deshalb keinen Aufpreis für eine Kühlkörper-Version, die hier nicht im Vergleich steht. In einer PlayStation 5 ist das anders, weil die Konsole den Kühlkörper nicht mitliefert. Für den PC reicht das Blech auf dem Board in den meisten Fällen. Schau vor dem Kauf auf das Foto des Boards, nicht auf eine Werbezeile der SSD.
Welche Platte zu welchem Rechner passt
Spielerechner mit freiem M.2-Steckplatz: Lexar NM790 für 476,02 Euro, TLC und PCIe 4.0 stehen im Namen.
Dieselbe Klasse, aber der Name soll Samsung sein: 990 PRO für 629 Euro.
Das Board bietet PCIe 5.0 für die SSD und TLC soll im Namen stehen: MP700 PRO für 974,99 Euro.
Kein M.2-Steckplatz mehr frei: 870 EVO mit SATA für 1.132,75 Euro, im Wissen, dass sie teurer und langsamer ist.
NQ790 für 569,99 Euro und Biwin für 529,99 Euro lasse ich liegen, solange der Speichertyp nicht im Namen steht und die NM790 weniger kostet.
Fazit
Wenn 4 TB feststehen, ist die Lexar NM790 um 476,02 Euro die Platte mit TLC und PCIe 4.0 zum kleinsten Preis. Pro Terabyte ist sie günstiger als die 2-TB-NM790. Die 990 PRO kostet 629 Euro für dieselbe Klasse. Die MP700 PRO um 974,99 Euro ist der Schritt, wenn PCIe 5.0 und TLC beide im Namen stehen sollen. Die 870 EVO als SATA-Platte kostet 1.132,75 Euro und ist damit teurer als die schnellere M.2.
Häufig gestellte Fragen
Brauche ich eine SSD mit 4 TB?▼
Nur wenn mehrere große Spiele, Aufnahmen oder eine Sammlung gleichzeitig bleiben sollen. Zwei Terabyte reichen, wenn du regelmäßig löschst. Die Bildrate steigt durch die größere Platte nicht.
Ist 4 TB pro Terabyte günstiger als 2 TB?▼
Bei der Lexar NM790 und bei der Samsung 990 PRO ja. Die 4-TB-NM790 liegt bei 119,00 Euro pro Terabyte, die 2-TB-NM790 bei 160,00 Euro. Die Ersparnis zählt, wenn du die Menge auch nutzt.
Lohnt PCIe 5.0 bei einer 4-TB-SSD?▼
Nur wenn das Board den neueren Anschluss für die SSD hat und dir die höhere Kopierzahl wichtig ist. Im Spiel merkst du den Unterschied zur PCIe-4.0-Platte kaum. Die MP700 PRO nennt PCIe 5.0 und TLC, die NM790 nennt PCIe 4.0 und TLC und kostet weniger.
Ist die Samsung 870 EVO mit 4 TB ein gutes Angebot?▼
Als SATA-Platte liegt sie bei 560 MB/s und kostet 1.132,75 Euro. Das ist mehr Geld als die Corsair MP700 PRO, die schneller angebunden ist. SATA lohnt, wenn kein M.2-Steckplatz mehr frei ist.
Was ist mit der Lexar NQ790 mit 4 TB?▼
Sie kostet 569,99 Euro und damit mehr als die NM790. TLC steht im Namen nicht, und die Geschwindigkeitsfelder widersprechen sich. Deshalb ist sie hier keine Empfehlung vor der NM790.
Wenn die 4-TB-SSD zu einem neuen Rechner gehört, prüfst du Steckplatz, Board und die Platte im Konfigurator.
PC im Konfigurator zusammenstellen








