Bester OLED-Monitor 1440p 2026: 27 Zoll ab 325,45 Euro
Sieben WQHD-OLEDs von 325,45 bis 685 Euro: Hertz, Glossy oder entspiegelt und Aufpreis pro Stufe.

Symbolbild, KI-generiert zur Illustration.
OLED-Monitore zeigen echtes Schwarz, weil jeder Bildpunkt einzeln leuchtet oder dunkel bleibt. Der günstigere Einstieg in OLED liegt nicht bei 4K, sondern bei 27 Zoll mit WQHD (2560 mal 1440 Bildpunkte, oft 1440p genannt). Solche Modelle brauchen weniger Grafikkarten-Leistung als 4K und kosten in dieser Liste zwischen 325,45 und 685 Euro (Amazon-Stand beim Veröffentlichen). Zum Vergleich: Einen 27-Zoll-WQHD-IPS-Monitor mit mindestens 165 Hz gibt es ab etwa 134,89 Euro. Hier erfährst du, welches OLED-Modell zu dir passt und wo der Aufpreis nichts mehr bringt.
Kurz gesagt
Der Acer Predator X27UW3 ist mit 325,45 Euro und 240 Hz der günstigste Einstieg. Wenn du 360 Hz willst, zahlst du beim Philips Evnia etwa 148,45 Euro mehr. Darüber lohnt sich der Aufpreis nur, wenn du schnelle Shooter auf Turnierniveau spielst. Das Samsung Odyssey G50SF kostet 13,55 Euro mehr als der Acer und bleibt bei 180 Hz.
Warum 1440p bei OLED sinnvoll ist
Ein 4K-Bild enthält 2,25-mal so viele Bildpunkte wie ein WQHD-Bild. Deine Grafikkarte muss also bei 4K weit mehr rechnen, um dieselbe Bildrate zu halten. Auf 27 Zoll ergibt WQHD etwa 109 Bildpunkte pro Zoll, ein 32-Zoll-4K-Monitor kommt auf rund 138. Das ist ein Unterschied in der Schärfe, aber WQHD sieht auf 27 Zoll bereits klar aus. Die Gegenüberstellung steht ausführlich in WQHD gegen 4K.
| WQHD, 27 Zoll | 4K, 32 Zoll | |
|---|---|---|
| Bildpunkte | rund 3,7 Millionen | rund 8,3 Millionen |
| Bildpunkte pro Zoll | rund 109 | rund 138 |
| Grafikkarten-Last | Mittelklasse genügt oft | Oberklasse für hohe Bildraten |
| Preis in dieser Liste | ab 325,45 Euro | siehe 4K-Monitore |
4K-OLED-Monitore findest du in den 4K-Monitoren. Hier geht es nur um WQHD, weil dieser Weg zu einem OLED-Bild führt, ohne dass du die Grafikkarte tauschen musst.
Sieben OLED-Monitore mit 1440p
| Modell | Hertz | Anschlüsse | Oberfläche | Preis |
|---|---|---|---|---|
| Acer Predator X27UW3 | 240 | 2x HDMI 2.1, 2x DisplayPort 1.4 | im Bild prüfen | 325,45 € |
| Samsung Odyssey G50SF | 180 | 1x HDMI, 2x DisplayPort | entspiegelt | 339 € |
| LG UltraGear 27GX704A | 240 | 2x HDMI 2.1, 1x DisplayPort 1.4 | im Bild prüfen | 385,47 € |
| ASUS ROG Strix XG27AQDMGR | 240 | 2x HDMI, 1x DisplayPort, 2x USB-A | glänzend | 449 € |
| Philips Evnia 27M2N8500 | 360 | 2x HDMI 2.1, 1x DisplayPort 1.4, USB-Hub | im Bild prüfen | 473,90 € |
| Samsung Odyssey G60SF | 500 | 2x HDMI, 1x DisplayPort, USB | entspiegelt | 549 € |
| LG UltraGear 27GX790B | 540, im zweiten Modus 720 | 2x HDMI 2.1, DisplayPort 2.1, USB-C | im Bild prüfen | 685 € |
Die sieben Modelle im Einzelnen
Acer Predator X27UW3: der günstige Einstieg
Für 325,45 Euro bekommst du 27 Zoll, WQHD und 240 Hz. Zwei HDMI-2.1-Eingänge und zwei DisplayPort-1.4-Eingänge sitzen am Gerät. Damit hängst du einen PC und eine Konsole parallel an, ohne einen Adapter zu suchen. Ob die Oberfläche glänzt oder entspiegelt ist, siehst du auf den Produktfotos, bevor du bestellst.
Samsung Odyssey G50SF: entspiegelt, aber teurer
Das Samsung nutzt QD-OLED. Das sind organische Pixel plus eine Schicht aus Quantenpunkten, die die Farben kräftiger machen sollen. Die Oberfläche ist entspiegelt, der Hersteller nennt das Glare Free. Der Preis liegt bei 339 Euro, die Bildrate bei 180 Hz. Der Acer ist 13,55 Euro günstiger und schafft 60 Hz mehr. Du nimmst das Samsung, wenn dein Zimmer hell ist und dir die matte Fläche wichtiger ist als die Bildrate. FreeSync und G-Sync sind beide dabei, der Monitor lässt sich also mit AMD- und NVIDIA-Karten synchronisieren.
LG UltraGear 27GX704A: HDR mit Siegel
Der LG kostet 385,47 Euro, also 60,02 Euro mehr als der Acer, bei ebenfalls 240 Hz. Er trägt DisplayHDR True Black 400. Das ist ein Siegel für HDR auf OLED: Schwarz bleibt schwarz, kleine helle Stellen dürfen heller werden. Zwei HDMI-2.1-Eingänge und ein DisplayPort 1.4 sind dabei, dazu FreeSync Premium Pro. Wenn du HDR in Spielen und Filmen nutzt und nicht über 240 Hz hinauswillst, ist das der Mittelweg.
ASUS ROG Strix XG27AQDMGR: glänzend und mit USB-Ports
Der ASUS kostet 449 Euro und bleibt bei 240 Hz. Die Oberfläche ist glänzend. Glänzend heißt: Farben und Schwarz wirken tiefer, Lampen und Fenster spiegeln sich aber im Bild. Zwei USB-A-Buchsen sitzen am Monitor, dort steckst du den Funkempfänger von Maus oder Tastatur. Zwei HDMI-Buchsen und ein DisplayPort sind ebenfalls dabei. Für eine Konsole mit 4K bei 120 Hz nimmst du ein Modell mit HDMI 2.1, also Acer, einen der beiden LG oder den Philips.
Philips Evnia 27M2N8500: 360 Hz mit Ambiglow
Der Philips kostet 473,90 Euro. Gegenüber dem Acer sind das 148,45 Euro für den Sprung von 240 auf 360 Hz. Zwei HDMI-2.1-Eingänge, ein DisplayPort 1.4 und ein USB-Hub sind dabei. Ambiglow ist Licht an der Rückseite, das die Wand in Farben aus dem Spiel taucht. Das ändert keine Bildrate. Es lohnt sich, wenn du in einem dunklen Zimmer spielst und die Wand mitleuchten soll.
Samsung Odyssey G60SF: 500 Hz entspiegelt
Für 549 Euro bekommst du 500 Hz und wieder eine entspiegelte Fläche. Gegenüber dem Philips mit 360 Hz sind das 75,10 Euro. G-Sync und FreeSync Premium Pro sind dabei, der Monitor passt also zu NVIDIA und zu AMD. Die hohe Bildrate merkst du in schnellen Shootern, wenn die Grafikkarte die Bilder auch liefert. In einem aufwendigen Einzelspieler-Titel bleibt die Karte meist darunter, dann zahlst du für Hertz, die du nicht siehst.
LG UltraGear 27GX790B: Oberklasse mit Dual-Mode
Der LG kostet 685 Euro und ist das teuerste Modell der Liste. Zum Samsung mit 500 Hz sind das 136 Euro für 40 Hz mehr, plus einen zweiten Modus. In dem zweiten Modus sinkt die Auflösung, die Bildrate steigt auf 720 Hz. DisplayPort 2.1, zwei HDMI-2.1-Eingänge und USB-C sind dabei. Das HDR-Siegel ist DisplayHDR True Black 500, eine Stufe über dem günstigeren LG. Du landest hier, wenn du das schnellste WQHD-Bild suchst und den Aufpreis kennst.
Hertz und Preis: wo der Aufpreis sich lohnt
Mehr Hertz heißt mehr Bilder pro Sekunde, und das bringt nur etwas, wenn dein Spiel so viele Bilder auch liefert. Für die Praxis helfen die Preisstufen der Liste. In der Tabelle siehst du den günstigsten Preis pro Hertz-Stufe und den Aufpreis zur Stufe darunter.
| Stufe | Günstigstes Modell | Preis | Aufpreis zur Stufe darunter |
|---|---|---|---|
| 180 Hz | Samsung Odyssey G50SF | 339 € | Ausgangsstufe |
| 240 Hz | Acer Predator X27UW3 | 325,45 € | -13,55 € weniger als 180 Hz |
| 360 Hz | Philips Evnia 27M2N8500 | 473,90 € | +148,45 € |
| 500 Hz | Samsung Odyssey G60SF | 549 € | +75,10 € |
| 540 Hz | LG UltraGear 27GX790B | 685 € | +136 € |
Der Samsung mit 180 Hz kostet mehr als der Acer mit 240 Hz. Der Aufpreis für 360 Hz beträgt 148,45 Euro. Von 360 auf 500 Hz zahlst du 75,10 Euro mehr, und der Unterschied ist im Alltag kaum zu sehen. Für die meisten Spiele reicht 240 Hz. Der Acer ist in dieser Liste sogar günstiger als das 180-Hz-Modell.
Preisverlauf nach Hertz-Stufe
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Dual-Mode beim LG 27GX790B
Dual-Mode ist die zweite Betriebsart des LG 27GX790B. In der ersten läuft er mit voller WQHD-Auflösung bei 540 Hz. In der zweiten sinkt die Auflösung, dafür steigt die Bildrate auf 720 Hz. Das lohnt sich, wenn du schnelle Shooter spielst und dafür auf Textschärfe verzichtest.
Glossy oder entspiegelt?
Die Oberfläche eines OLED-Monitors entscheidet über Kontrast und Spiegelungen. Eine glänzende Oberfläche (Glossy) lässt Farben und Schwarz tiefer wirken, spiegelt aber Fenster und Lampen. Eine entspiegelte Oberfläche (der Hersteller nennt es Glare Free) streut das Licht und wirkt in hellen Räumen ruhiger, dafür sieht das Schwarz etwas grauer aus. In dieser Liste ist der ASUS ROG Strix glänzend, beide Samsung-Modelle sind entspiegelt.
Dein Raum entscheidet: Sitzt du in einem abgedunkelten Zimmer ohne direktes Fenster hinter dir, passt Glossy. Hast du Tageslicht im Rücken, ist eine entspiegelte Oberfläche angenehmer. Die Unterschiede zwischen OLED, IPS und VA erklärt OLED, IPS und VA im Vergleich.
Einbrennen: wie ernst ist das Risiko?
OLED-Bildpunkte altern ungleichmäßig. Wenn ein statisches Element wie eine Taskleiste oder ein Anzeige-Overlay Stunden am selben Platz bleibt, kann sich ein Schatten festsetzen. Moderne Modelle wirken mit Pixelverschiebung und automatischen Pflegeläufen dagegen. Das Risiko ist kleiner geworden, aber es besteht weiter. Wie du es minimierst, steht in OLED-Einbrennen erklärt.
Verstecke die Taskleiste in Windows oder verschiebe sie gelegentlich.
Nutze einen dunklen Hintergrund und einen Bildschirmschoner nach wenigen Minuten Inaktivität.
Lass den Pflegelauf des Monitors laufen, wenn er sich dazu meldet.
Für reine Büroarbeit mit ständigen Fenstern ist ein IPS-Monitor die ruhigere Wahl.
Welche Hertz-Zahl deine Grafikkarte wirklich füttert
Ein Monitor mit 360 Hz zeigt nur dann 360 Bilder pro Sekunde, wenn dein PC sie berechnet. Das hängt vom Spiel ab. Wettkampf-Shooter wie Counter-Strike laufen auf aktuellen Grafikkarten oft mit sehr hohen Bildraten, große Einzelspieler-Titel mit aufwendiger Grafik meist deutlich darunter. Die Tabelle gibt dir eine Orientierung, welche Hertz-Stufe zu welcher Spielart passt.
| Spielart | Typische Bildrate | Sinnvolle Stufe |
|---|---|---|
| Große Einzelspieler-Titel mit viel Grafik | oft 60 bis 120 Bilder pro Sekunde | 180 bis 240 Hz |
| Online-Mehrspieler mit mittlerem Anspruch | oft 120 bis 200 Bilder pro Sekunde | 240 Hz |
| Wettkampf-Shooter auf niedrigen Einstellungen | häufig über 240 Bilder pro Sekunde | 360 Hz und mehr |
| Ältere oder leichte Spiele | oft sehr hoch, wird vom Spiel gedeckelt | 240 Hz genügt |
Eine Mittelklasse-Grafikkarte reicht für WQHD bei hohen Bildraten oft aus. Welche Karte zu welcher Auflösung passt, steht in der Grafikkarten-Kaufberatung für 1440p. Wenn du die Hertz-Zahl nach der Grafikkarte wählst, sparst du Geld. Der Sprung von 240 auf 360 Hz kostet in dieser Liste 148,45 Euro.
Was beim OLED-Kauf sonst zählt
Helligkeit ist bei OLED anders verteilt als bei IPS. Kleine helle Bereiche leuchten stark, große weiße Flächen werden zurückgeregelt, damit das Panel nicht überhitzt. Das fällt auf, wenn du lange in einem hellen Dokument arbeitest oder in einer verschneiten Spielszene steckst. Für Spiele mit dunklen und gemischten Szenen ist das Verhalten ein Vorteil, weil Lichter gezielt hervorstechen.
Bei der Textdarstellung zeigen OLED-Monitore an feinen Linien manchmal leichte Farbsäume. Wenn du viel schreibst oder programmierst, schau dir den Monitor in der Rückgabefrist genau an. Zum Spielen, Filme schauen und Surfen fällt das meist nicht auf.
Prüfe die Garantie vor dem Kauf auf der Herstellerseite. Ob Einbrennen eingeschlossen ist, steht in den Bedingungen des jeweiligen Modells und kann je nach Händler abweichen.
Nach dem Auspacken: diese Einstellungen lohnen
Schließe den Monitor per DisplayPort oder HDMI 2.1 an und nutze ein Kabel, das die volle Bandbreite beherrscht.
Öffne in Windows Einstellungen, dann System, dann Anzeige, und wähle unter Erweiterte Anzeige die höchste Bildwiederholrate aus.
Aktiviere in denselben Anzeigeeinstellungen HDR und passe die Helligkeit für SDR-Inhalte an.
Schalte im Monitor-Menü Pixelverschiebung und automatische Pflege ein, falls sie nicht schon aktiv sind.
Prüfe das Bild mit den Testbildern aus Monitor einstellen und testen.
Welches Modell passt zu wem
Du willst den günstigsten Einstieg: Der Acer Predator X27UW3 für 325,45 Euro bringt 240 Hz und HDMI 2.1.
Du spielst in einem hellen Raum: Das Samsung Odyssey G50SF für 339 Euro hat eine entspiegelte Oberfläche, aber nur 180 Hz.
Du willst HDR ernst nehmen: Der LG 27GX704A für 385,47 Euro trägt DisplayHDR True Black 400.
Du spielst viel Shooter: Der Philips Evnia für 473,90 Euro bietet 360 Hz und mehr Reserven.
Du willst das Maximum: Der LG 27GX790B für 685 Euro bringt 540 Hz, aber der Aufpreis ist in jeder Stufe hoch.
Spielst du auch an einer Konsole, brauchst du HDMI 2.1 für 4K bei 120 Hz. Acer, beide LG-Modelle und der Philips haben jeweils zwei solche Eingänge. Eine eigene Liste für die PlayStation 5 steht in Bester Monitor für die PS5.
Häufig gestellte Fragen
Lohnt sich ein OLED-Monitor mit 1440p?▼
Ja, wenn du Wert auf Kontrast und schnelle Reaktionszeit legst. Die günstigsten WQHD-OLEDs kosten ab etwa 325,45 Euro. Sie laufen mit einer Mittelklasse-Grafikkarte flüssig, was bei 4K nicht der Fall ist.
Brenne ich mit einem OLED-Monitor schnell ein?▼
Nicht bei normaler Nutzung mit wechselnden Bildinhalten. Gefährdet sind statische Elemente, die Stunden am selben Platz bleiben, etwa eine Taskleiste. Moderne Modelle haben Schutzfunktionen, ganz ausgeschlossen ist es aber nicht.
Wie viele Hertz brauche ich bei einem OLED-Monitor?▼
Für die meisten Spieler genügen 240 Hz. Der Aufpreis zu 360 Hz ist spürbar, zu 500 Hz und mehr nur noch für Turnierspieler in schnellen Shootern.
Glossy oder entspiegelt bei OLED?▼
Glossy zeigt Schwarz und Farben tiefer, spiegelt aber Fenster und Lampen. Entspiegelte Modelle (Glare Free) sind in hellen Räumen ruhiger, dafür wirkt das Schwarz etwas grauer.
Ist 27 Zoll mit WQHD scharf genug?▼
Ja. Ein 27-Zoll-Monitor mit 2560 mal 1440 Bildpunkten kommt auf rund 109 Bildpunkte pro Zoll. Das ist die übliche Schärfe fürs Zocken am Schreibtisch.
Passend zum Monitor den PC zusammenstellen, Kompatibilität wird geprüft.
Eigenen Gaming-PC konfigurieren









