Gaming-Maus unter 80 Euro 2026: Kabel, Funk, Gewicht
Sieben Mäuse von 20,02 bis 79,99 Euro. Zuerst Kabel oder Funk, dann die Form in der Hand.

Symbolbild, KI-generiert zur Illustration.
Eine Gaming-Maus unter 80 Euro muss vor allem zu deiner Hand passen und den Weg zum Rechner klar haben: Kabel oder Funk. Die hohe DPI-Zahl auf der Schachtel, also wie weit der Zeiger bei einer Bewegung springt, entscheidet das nicht. Die sieben Modelle kosten aktuell 20,02 bis 79,99 Euro. Sie sind nach Preis sortiert, nicht als Rangliste. Die große Übersicht über alle Preise steht in Beste Gaming-Maus 2026.
Drei davon haben ein Kabel: DeathAdder Essential, G502 HERO und Cobra. Vier funken: M55, Redragon M916, DeathAdder V3 HyperSpeed und Aerox 5. Funk heißt hier ein kleiner USB-Stecker, der Dongle, plus bei den meisten noch Bluetooth, der Weg ohne Stecker. Ein Kabel musst du nicht laden. Eine Funk-Maus muss geladen sein, bevor du sie auspackst.
Kurz gesagt
Knappes Geld und eine bekannte Form: DeathAdder Essential, 20,02 Euro, Kabel. Funk, ohne viel auszugeben: Corsair M55, 26,54 Euro. Viele Extra-Tasten: Logitech G502 HERO, 28,40 Euro und 121 Gramm. Leicht und mit Kabel: Razer Cobra, 29,97 Euro. Leicht und mit Funk: Redragon M916, 37 Euro, 49 Gramm. Darüber die DeathAdder V3 HyperSpeed für 70 Euro und die Aerox 5 für 79,99 Euro.
Was das Budget unter 80 Euro wirklich kauft
Unter 30 Euro bekommst du eine brauchbare Maus mit Kabel oder den ersten Funk. Du zahlst für Form und Sensor, nicht für ein leichtes Gehäuse oder viele Tasten. Zwischen 30 und 40 Euro liegt hier nur die Redragon, leicht und mit drei Verbindungswegen. Ab 70 Euro wird die Maus leichter und der Funk aufwendiger. Keine der sieben ist eine Büro-Maus mit flacher Kappe. Alle sind fürs Spielen geformt.
| Preis jetzt | Modell | Was du damit hast |
|---|---|---|
| 20,02 Euro | DeathAdder Essential | Kabel, 96 Gramm, ergonomische Form, fünf Tasten |
| 26,54 Euro | Corsair M55 | Funk und Bluetooth, sechs Tasten, Gewicht ohne Grammzahl |
| 28,40 Euro | Logitech G502 HERO | Kabel, 11 Tasten, 121 Gramm, Zusatzgewichte |
| 29,97 Euro | Razer Cobra | Kabel, als federleicht beschrieben, fünf Tasten, farbige Beleuchtung |
| 37 Euro | Redragon M916 | 49 Gramm, Funk, Bluetooth und Kabel, fünf Tasten |
| 70 Euro | DeathAdder V3 HyperSpeed | 55 Gramm, Funk, 100 Stunden Laufzeit, 8.000 Meldungen pro Sekunde |
| 79,99 Euro | Aerox 5 Wireless | 74 Gramm, neun Tasten, Löcher in der Schale, Funk und Bluetooth |
Die sieben Mäuse
Die Karten zeigen den aktuellen Amazon-Preis und das Foto. Eine höhere DPI-Zahl ist hier kein besserer Platz. 6400 DPI reichen zum Spielen. 26.000 DPI auf der Schachtel ändern die Hand nicht.
Die Razer DeathAdder Essential kostet 20,02 Euro. Bei Amazon steht mehr als 1.000 mal gekauft. Sie hat ein Kabel, wiegt 96 Gramm und meldet die Position 1.000-mal pro Sekunde. Fünf Tasten, höchstens 6400 DPI. Die Form ist ergonomisch und für die rechte Hand gemacht. Eine linke Hand braucht ein anderes Modell. Einen Akku gibt es nicht. Für den Einstieg, wenn die Form schon bekannt ist, ist sie die ruhige Wahl.
Die Corsair M55 kostet 26,54 Euro. Sie funkt über 2,4 Gigahertz, das ist der Weg mit dem kleinen USB-Stecker, und zusätzlich über Bluetooth, also ohne Stecker. Sechs Tasten, der Sensor geht bis 24.000 DPI. Ein Gewicht in Gramm fehlt. Das Angebot nennt sie leicht, eine Zahl dazu nicht. Nimm sie, wenn das Kabel stört und du nicht bis an die 70 Euro gehen willst. Die Laufzeit des Akkus steht hier nicht als Stundenzahl.
Die Logitech G502 HERO kostet 28,40 Euro, also weniger als die Cobra, und ist trotzdem die schwere Maus der Liste. 121 Gramm, 11 programmierbare Tasten, Kabel, Sensor bis 25.600 DPI. Das Angebot nennt Gewichtstuning, du kannst Zusatzgewichte einsetzen. Wie viel Gramm die Gewichte auflegen, steht nicht dabei. Die vielen Tasten helfen in Spielen mit Fähigkeiten auf der Seite, nicht beim schnellen Zielen. Wer eine leichte Maus sucht, lässt sie liegen.
Die Razer Cobra kostet 29,97 Euro und bleibt am Kabel. Das Angebot nennt sie federleicht. Fünf Tasten, Sensor bis 8500 DPI, farbige Beleuchtung unten im Gehäuse. Die Farbe spielt nicht besser. Sie ist die leichte Kabel-Maus, wenn die G502 zu schwer ist und Funk nicht nötig ist.
Die Redragon M916 kostet 37 Euro und wiegt 49 Gramm. Drei Wege: Funk mit USB-Stecker, Bluetooth und ein Kabel zum Laden und Spielen. Fünf Tasten, nicht ein Tastenfeld wie bei der G502. Der Sensor geht bis 26.000 DPI. Die Software zum Belegen der Tasten ist der Kompromiss gegenüber Logitech und Razer. Für das Gewicht und den Funk ist sie in dieser Liste der günstige Sprung.
Die Razer DeathAdder V3 HyperSpeed kostet 70 Euro. 55 Gramm, Funk über den beiliegenden USB-Stecker, Razer nennt diesen Weg HyperSpeed. Laden geht per USB-C, fünf Tasten, Sensor bis 26.000 DPI. Das Angebot nennt 100 Stunden Laufzeit. Diese Zahl gilt nur für dieses Modell, nicht für die M55 oder die Aerox. Die Maus meldet die Position 8.000-mal pro Sekunde, die anderen in der Liste mit einer Angabe liegen bei 1.000. Ob der Rechner die höhere Rate annimmt, siehst du in der Maus-Software, nicht an der Schachtel. Die Form bleibt die ergonomische DeathAdder.
Die SteelSeries Aerox 5 kostet 79,99 Euro und ist die teuerste hier, knapp unter 80. 74 Gramm, neun Tasten, Funk und Bluetooth, Sensor bis 18.000 DPI. Die Schale hat Öffnungen, das Gehäuse ist leichter und sammelt dafür Staub in den Löchern. Das Angebot nennt sie wasserabweisend, also Spritzer, nicht die Spüle. Neun Tasten liegen zwischen der G502 mit elf und den Fünf-Tasten-Mäusen. Nimm sie, wenn du Funk, ein paar Extra-Tasten und das leichte Gehäuse zusammen willst.
Kabel sparen oder den Akku mitdenken
Ein Kabel zieht am besten, wenn es lang genug ist und nicht an der Tischkante hängt. Dann ist das gesparte Geld in der Form besser angelegt als in einem Akku. Funk lohnt, wenn der Rechner unter dem Tisch steht oder das Kabel beim Schwung bremst. Der USB-Stecker bleibt im Rechner. Bluetooth nimmst du am Notebook, wenn kein USB-Port frei ist. Zum Zielen ist der Stecker der ehrlichere Funk. Wann das Kabel trotzdem bleibt, steht in Kabellos gegen Kabel.
Die Form entscheidet vor der DPI-Zahl
96 Gramm in der Essential und 121 Gramm in der G502 spürst du nach einer Stunde. 49 Gramm in der Redragon und 55 Gramm in der V3 auch, in die andere Richtung. Die DeathAdder-Form füllt die rechte Hand. Die G502 ist lang und schwer, dafür liegen die Extra-Tasten unter dem Daumen. Ob du die Maus mit der ganzen Hand, den Fingern oder den Fingerspitzen hältst, sortierst du in Gaming-Maus Ergonomie. Eine günstige Maus in der falschen Form verliert gegen eine passendere, auch wenn die DPI-Zahl kleiner ist.
Shooter oder viele Tasten
In einem Shooter, also einem Spiel, in dem du schnell zielen musst, zählen Gewicht und eine freie Fläche mehr als elf Tasten. Cobra, Redragon und die V3 sind dafür die leichteren. Die G502 behält die vielen Tasten für Spiele, in denen Fähigkeiten auf der Seite liegen. Die Aerox sitzt dazwischen: neun Tasten und 74 Gramm. Welche Maus in schnellen Shootern sonst noch vorkommt, steht in Beste Gaming-Maus für Shooter.
Ohne Pad rutscht auch die gute Maus
Holz und eine blanke Tischplatte lassen den Sensor springen. Ein Stoff-Pad kostet oft weniger als der Abstand zwischen zwei Mäusen in dieser Liste. Größe und ob die Fläche bremst oder gleitet, stehen in Beste Gaming-Mauspads 2026. Leg das Pad mit in den Warenkorb, sonst liegt die neue Maus auf derselben schlechten Fläche wie die alte.
Die DPI-Zahl ist kein Kaufgrund
DPI ist die Empfindlichkeit: eine höhere Zahl bewegt den Zeiger weiter, wenn du die Maus nur einen Zentimeter schiebst. Zum Spielen stellst du oft einen niedrigen Wert ein und bewegst den Arm. 6400 bei der Essential und 26.000 bei der V3 beschreiben das Maximum, nicht den Wert, mit dem du spielst. Was die Zahl in Windows und im Spiel bedeutet, steht in Maus-DPI erklärt. Der Sensor selbst, also das Auge unter der Maus, ist ein eigenes Thema in Gaming-Maus-Sensor.
Einmal einstellen, dann spielen
Logitech, Razer, Corsair, SteelSeries und Redragon legen die Empfindlichkeit und die Seitentasten in ein eigenes Programm. Du öffnest es einmal, stellst einen niedrigeren DPI-Wert ein als das Maximum auf der Schachtel und speicherst das Profil. Bei einem Freund oder an einem zweiten Rechner hilft es, wenn die Einstellung in der Maus selbst liegt und nicht nur auf dem einen PC. Ob das Modell das kann, zeigt das Programm unter dem gespeicherten Profil. Danach muss die Software nicht bei jedem Spielstart offen bleiben. Eine tägliche Pflicht ist das nicht. Wer die Taste für die Empfindlichkeit nie anfasst, lässt den Wert aus dem Karton und merkt erst auf dem Pad, ob der Zeiger zu weit springt.
Die farbige Beleuchtung bei Cobra, G502 und Aerox stellst du im selben Programm ein oder du schaltest sie aus. Sie ändert weder das Gewicht noch den Sensor. Die Essential und die V3 leuchten nicht. Das ist kein Mangel, nur weniger Ablenkung auf dem Tisch. Die Redragon belegt ihre fünf Tasten über ihre eigene Software. Fünf Tasten bleiben fünf Tasten, auch wenn jede eine andere Aktion bekommt.
Was du nicht dazukaufen musst
Neue Gleitfüße unter der Maus lohnen erst, wenn die alten kratzen oder nur noch auf einer Seite aufliegen. Am ersten Tag ist das kein Kauf. Ein Arm fürs Kabel ist nett, wenn die Essential oder die Cobra an der Tischkante ziehen. Er ist kein Teil der Maus. Einen neuen Rechner brauchst du für keine der sieben. Sie hängen an einem USB-Anschluss, den ein vorhandener PC hat. Funk-Modelle legen den kleinen Stecker in diesen Anschluss, nicht in eine Schublade. Bluetooth nimmst du nur, wenn am Notebook kein USB frei ist.
Ein zweites Exemplar als Ersatz lohnt unter 80 Euro selten. Lieber die Form in der Rückgabefrist prüfen und eine andere aus dieser Liste nehmen, wenn die Hand nach einer Stunde müde wird. Die G502 wird dabei eher zu schwer als zu leicht. Die Redragon und die V3 werden eher zu leicht, wenn du eine volle Handfläche gewohnt bist. Das merkst du nur selbst, nicht an der DPI-Zahl auf der Schachtel.
Vor dem Klick
- Du prüfst, ob die Maus für die rechte Hand geformt ist, bevor du eine DeathAdder einpackst.
- Du nimmst Kabel, wenn niemand den Akku laden will.
- Du nimmst Funk, wenn das Kabel am Tisch bremst, und lässt den USB-Stecker im Rechner.
- Du lässt die G502 liegen, wenn die Maus leicht sein soll.
- Du legst ein Stoff-Pad dazu, statt die neue Maus auf blankes Holz zu setzen.
- Du ignorierst die höchste DPI-Zahl auf der Schachtel.
Die 14 Tage Widerruf laufen ab dem Tag, an dem das Paket ankommt, nicht erst wenn du am Wochenende Zeit hast. In der Frist hältst du die Maus in der eigenen Hand und schiebst sie einmal über das Pad, nicht nur über das Produktfoto. Passt die Form nicht, geht sie zurück. Die Verpackung bleibt dafür heil, und die Rechnung bleibt bei dir. Eine angebrochene Schachtel ohne Beleg macht die Rückgabe unnötig schwer. Fotografiere die Maus kurz vor dem Zurückschicken, falls der Händler nach dem Zustand fragt.
Mehr DPI ist kein besseres Spiel
Die Essential nennt 6400 DPI, die V3 und die Redragon 26.000. Gezielt wird mit der Einstellung, die zur Fläche und zur Hand passt, nicht mit dem Maximum. Eine leichtere Maus auf einem Stoff-Pad ändert mehr als die nächste Tausender-Stelle.
Häufig gestellte Fragen
Reicht die DeathAdder Essential für Fortnite oder Valorant?▼
Ja. Sie kostet 20,02 Euro, hat ein Kabel und 96 Gramm. Du verzichtest auf Funk und auf das niedrige Gewicht der V3, nicht auf eine Maus, mit der du zielen kannst.
Ist die G502 unter 80 Euro zu schwer?▼
Sie kostet 28,40 Euro und wiegt 121 Gramm, dazu kommen mögliche Zusatzgewichte. Für viele Tasten ist das ihr Sinn. Für einen schnellen Shooter ist die Cobra oder die Redragon leichter.
Welche Funk-Maus bleibt unter 40 Euro?▼
Die M55 kostet 26,54 Euro, die Redragon 37 Euro. Die V3 und die Aerox liegen darüber. Eine Stundenzahl zum Akku nennt das Angebot nur bei der V3, dort 100 Stunden.
Passt die DeathAdder in die linke Hand?▼
Nein. Essential und V3 sind für die rechte Hand geformt. Eine linke Hand lässt beide liegen.
Brauche ich für die Maus einen neuen PC?▼
Nein. Alle sieben hängen an einem USB-Anschluss, den ein vorhandener Rechner hat. Du steckst Kabel oder USB-Stecker ein und spielst.









